Mediatorenausbildung-Benediktbeuern 2026
Auch in diesem Schuljahr wurden engagierte Schülerinnen und Schüler zu neuen Schülermediatorinnen und Schülermediatoren ausgebildet. Für die zweitägige Schulung reisten 13 Jungen und Mädchen gemeinsam ins Aktionszentrum des Klosters Benediktbeuern, wo sie sich intensiv mit den Themen Konfliktlösung, Kommunikation und Streitkultur auseinandersetzten.
Zu Beginn standen die theoretischen Grundlagen im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich mit der Entstehung von Konflikten, den Voraussetzungen für gelingende Kommunikation sowie verschiedenen Methoden der Konfliktbearbeitung. Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung war das sogenannte Eisbergmodell. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler, dass bei einem Streit oft nur die sichtbare Spitze des Konflikts wahrgenommen wird, während die eigentlichen Ursachen – wie Gefühle, Sorgen, Ängste oder Missverständnisse – häufig unter der Oberfläche verborgen bleiben.
Im Anschluss konnten die neu erworbenen Kenntnisse in zahlreichen praktischen Übungen angewendet werden. In Rollenspielen und Gesprächssituationen trainierten die angehenden Schülermediatorinnen und Schülermediatoren, wie sie Vertrauen schaffen, aufmerksam zuhören und Konfliktparteien dabei unterstützen können, ihre Sichtweisen und Bedürfnisse offen auszudrücken. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Empathie, Geduld und eine wertschätzende Gesprächsführung für eine erfolgreiche Mediation sind.
Neben den inhaltlichen Aspekten boten die beiden Tage auch viele Gelegenheiten, als Gruppe zusammenzuwachsen und Erfahrungen auszutauschen. So verging die Zeit im Kloster Benediktbeuern wie im Flug und die Teilnehmenden kehrten mit vielen neuen Eindrücken und wertvollen Kompetenzen zurück.
Im kommenden Schuljahr werden die frisch ausgebildeten Streitschlichterinnen und Streitschlichter den bestehenden Schülermediatoren-Pool erweitern. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einem positiven Schulklima und helfen dabei, Konflikte, die im Schulalltag immer wieder entstehen können, konstruktiv und friedlich zu lösen.
(Anna Beckmann)





Mediatorenausbildung-Benediktbeuern 2024
Bereits kurz nach Schuljahresbeginn zog es uns Ende September Richtung Bayerische Alpen. Im Kloster Benediktbeuern ließen sich 14 neugierige Schülerinnen und Schüler zu Streitschlichtern ausbilden. In den ehrwürdigen Klostermauern vor der imposanten Bergkulisse wurde ihnen erklärt, wie wichtig gutes Zuhören in einem Konflikt ist. Dass alle Beteiligten gehört werden müssen. Dass oft nur die Spitze eines Problems auftaucht, während der größte Teil, wie bei einem Eisberg, meistens unter der Oberfläche verborgen ist. Nachdem die angehenden Mediatoren viel theoretisches Wissen vermittelt bekommen hatten ging es ans Eingemachte: in Praxisbeispielen wurde geübt, geübt, geübt. In wechselnden Teams wurden verschiedenste Probleme diskutiert. Auch die Freizeit kam bei unserer Ausbildung nicht zu kurz. Am Abend konnte die Kletterwand getestet werden, und die Nacht war für einige am Ende sehr kurz. Dennoch haben sich alle in den beiden Tagen dem wichtigen Thema Streitschlichtung mit viel Herzblut gewidmet und werden das Mediatorenteam der EHR als versierte Konfliktlotsen sehr bereichern.
Ich freue mich auf eine tolle Zusammenarbeit mit euch allen und bin sehr dankbar für euren Einsatz für die Schulfamilie.
Eure Frau Beckmann


Mediatorenausbildung-Benediktbeuern 2023
Vom 23.-24.November verreiste das Mediatorenteam nach Benediktbeuern, um eine Mediatorenausbildung zu absolvieren.
Als wir in der Jugendherberge ankamen gab es zuerst eine kleine Vorstellungsrunde mit den beiden Referenten Lars und Timo. Im Verlauf des Treffens hatten wir außerdem die Gelegenheit, die beiden Mediatoren genauer kennenzulernen, indem wir ihre Lieblingsfarben erraten und ihre Lieblingstiere beschreiben durften.
Nachfolgend wurde uns der Begriff “Mediator“ ausführlich erklärt. Zunächst guckten wir uns die fünf Phasen der Mediation detailliert an. Nach der Mittagspause haben wir Fotos für den Jahresbericht geschossen.
Abends führten wir realistische Rollenspiele durch, um uns präzise in bestimmte Situationen hineinversetzen zu können.
Nach einem auftreibenden Tag spielten wir mit Frau Beckmann eine Partie Werwolf. Das Spiel war äußerst unterhaltsam, da jeder eine positive Stimmung verbreitete und zudem diverse Snacks genossen wurden.
Am Abreisetag wurde uns das Eisbergmodel kurz erläutert, wobei wir uns auf tiefere Aspekte und Ursachen konzentriert haben. Nach den vergangen zwei Tagen fasste der Mediator Lars knapp die wichtigsten Punkte für uns zusammen.
An der Fortbildung haben dieses Jahr nur Mädchen teilgenommen, was an sich auch schön war, jedoch würden wir uns für das kommende Schuljahr mehr Manpower wünschen!
Amine Yigit und Schana Tawfik, Klasse 7B


